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Wissenschaftvor 5 Std

Mai: Sternschnuppen und der Blue Moon

Der Mai bringt die Eta-Aquariiden und einen faszinierenden Blue Moon. Was bedeutet das für Sternenbeobachter und was bleibt unerwähnt?

Von Mira Engel10. Juni 2026, 03:381 Min Lesezeit

Jedes Jahr beschert der Monat Mai den Astronomen und Sternenbeobachtern ein besonderes Spektakel: die Eta-Aquariiden. Diese Meteorschauer, die ihren Höhepunkt um den 6. Mai erreichen, sind bekannt für ihre Schnelligkeit und die Möglichkeit, bis zu 50 Lichtblitze pro Stunde zu sehen. Doch während die Begeisterung um die Sternschnuppen groß ist, bleibt die Frage: Wie viele Menschen sind tatsächlich in der Lage, dieses Naturschauspiel ohne Lichtverschmutzung oder Wolken zu beobachten? Und sind die versprochenen Sichtungen wirklich so zahlreich?

Am Ende des Monats dürfen sich die Himmelsschauer auf einen Blue Moon freuen, der in der Astronomie nicht die Farbe, sondern die seltene Häufigkeit betont, mit der ein zweiter Vollmond in einem Monat erscheint. Häufig wird die Bedeutung eines Blue Moons übertrieben, als wäre dies ein besonders magischer Moment. Aber was geschieht wirklich am Himmel? Ist die Illusion eines blauen Mondes nicht eher ein Produkt unserer Wünsche und Hoffnungen, als eine astronomisch bedeutsame Veranstaltung? Während die Faszination für den nächtlichen Himmel unbestreitbar ist, sollte auch die Skepsis gegenüber den übertriebenen Erwartungen nicht zu kurz kommen.